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Neue Kommunikation im web 2.0
Grenzgänge zwischen Social Media und Unternehmen,
Blogs und Medien, Communities und Kampagnen

Natürlich kann man als Blogger für Vodafone modeln und schon passen Social Media und Werbung wunderbar zusammen. Nur ist das Ergebnis dann der bekannte farbenfrohe Werbemonolog, den Agenturen im Namen ihres Kunden führen und bei dem der „Endkonsument“ huldvoll zuhören darf. Kein Dialog auf Augenhöhe und weiterhin das Gegenteil vom Cluetrain-Manifest. Das ist nicht mal böser Wille, sondern das Resultat eines grandiosen Selbstmissverständnisses vieler Agenturen: [Mehr…]

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Kommunalpolitik2.0: Städte als Communities

by Florian Semle on Juli 9, 2009

Kommunen könnten Communities sein: Manche sind es sogar. Kommunalpolitisch gesehen sind viele ein passives Wohn- und-Schlaf-Schicksal, in dem Partizipation sich gerade mal auf Gremien und Wahltage beschränkt. Einerseits. Anderseits sprießen überall auf der Welt intelligente Pilotprojekte zur Stadtpolitik2.0, in denen Amt und Bürger gemeinsam neue Wege gehen. Eine Linkreise zu interessanten kommunalpolitischen Ansätzen und solchen, die es werden könnten: [Mehr…]

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Investor Relations sind das Gegenteil von Social Media, so scheint es. Jeder Disclaimer unter einer ad hoc Mitteilung liest sich wie ein Stoppschild für das Web 2.0: In die Zukunft gerichtete Statements und Phantasien werden von vornherein ausgeschlossen und geistiges Eigentum wird nicht geteilt, sondern geschützt wie eine Schrebergartenrose. Eine genetische Unvereinbarkeit zwischen dem sozialen Internet und der Finanzwelt? Es gibt gute Gründe dafür und dagegen. Eine kurze Analyse dazu: [Mehr…]

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Der digitale Machtfaktor: Politik mit E-Petitionen

by Florian Semle on Mai 10, 2009

Das Social Web reibt sich verwundert die Augen: da hat die altehrwürdige dpa doch tatsächlich eine Thema über den Ticker geschickt, die seit einigen Wochen im Interet rauf und runter diskutiert wird: Der breite Widerstand vieler Blogger, Communities und sonstiger Web-Betreibender gegen die Sperrung von Internet-Seiten. Die Verwunderung ist doppelt, denn erstens ist es eher ungewöhnlich, dass klassische Medien überhaupt über die Themen der Web-Gemeinde berichten und zweitens hat die dpa-Meldung  etwas Historisches, wenn eine Debatte, deren erste, wuchtige Welle im Internet schon wieder vorbei ist, der deutschen Öffentlichkeit als “aktuell” verkauft wird. Dass eigentlich Neue am Erfolg dieser E-Petition bleibt aber bislang unberichtet: Mit dem Widerstand gegen die Sperrungsabsichten und die damit verbundene Rechtspraxis hat sich eine Art digitales Volksbegehren der Netzgemeinde formiert, das alle bisherigen Petitionsversuche an Schlagkraft und Kampagnenfähigkeit in den Schatten stellt. Ein paar Gedanken dazu: [Mehr…]

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Die Marke2.0 oder: Was ist social branding?

by Florian Semle on Mai 7, 2009

Marken sind die Symbole für unsere Wunschidentität. Wir kaufen nicht einfach ein Auto, sondern ein motorisiertes Lebensgefühl und wir sind bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Wir umgeben uns mit diesen Statussymbolen in der Hoffnung, uns selbst, unser Selbstverständnis damit aufzuhübschen Ich kaufe, also bin ich. Das Markenkonzept nutzt genau diese menschliche Neigung aus. Klassische Marken haben also eine Köderfunktion. Der Kunde als Fisch mit einem möglichst einfachem genetischen Programm, das sich mit der Auswahl des passenden Regenwurms leicht überlisten lässt. Was aber, wenn dieser Kundenfisch als Schwarm mit sozialer Intelligenz auftritt, über den Köder diskutiert, eine personalisierte Geschmacksrichtung verlangt oder die Rechtmäßigkeit des Angelns selbst in Frage stellt? Anarchie am Karpfenteich – oder die Chance, von den eigenen Kunden zu lernen, wie Marken im sozialen Internet geführt werden müssen. [Mehr…]

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