Die größte anzunehmende Ausrede, kurz GAU, dafür, dass Unternehmen Web2.0-Anwendungen NICHT einführen, besagt, dass das soziale Internet nicht mit der Unternehmenskultur vereinbar sei. Diese Argumentation ist so zwingend logisch wie ein Schildbürgerstreich. Die wahre Ursache für die Zurückhaltung2.0 ist viel profaner: Entscheider im Unternehmen haben Angst davor, dass mit mehr Offenheit eine psychologische Unternehmenswirklichkeit aufgedeckt wird, die so gar nicht mit dem offiziell verschriebenen Selbstbild übereinstimmen will.
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